Für Hundebesitzer in Yorkshire ist es nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch Herzenssache, ihre Tiere sicher und nachverfolgbar zu halten. In ländlichen und küstennahen Gegenden wie der Yorkshire Coast im Norden Englands können klassische Adressen jedoch unzuverlässig sein.
Um entlaufene Tiere schneller zurückzubringen, empfehlen die örtlichen Behörden Mikrochips in Kombination mit What3words – einem einfachen System zur präzisen Standortbestimmung. Diese Strategie hilft bereits dabei, verlorene Hunde wieder mit ihren Haltern zusammenzuführen, besonders in Gegenden mit wenigen Hinweisschildern oder ohne feste Adresse.
Ein modernes Upgrade eines bewährten Sicherheitsmittels
In Großbritannien müssen alle Hunde spätestens im Alter von acht Wochen gechippt sein. Der Chip speichert die Kontaktdaten des Halters und dient als dauerhafte Kennzeichnung, falls der Hund entläuft.
Doch in Regionen mit unklaren Adressen – etwa abgelegenen Cottages oder Feldwegen – reicht eine Postleitzahl oft nicht aus. Hier kommt What3words ins Spiel. Das System teilt die Welt in Drei-Meter-Quadrate ein und weist jedem Quadrat einen einzigartigen Dreiwort-Code zu, sogar in den entlegensten Winkeln Yorkshires.
Praxisbeispiele aus Yorkshire
Der East Riding of Yorkshire Council verzeichnet mit dieser Vorgehensweise beachtliche Erfolge. So konnte ein Mann ohne festen Wohnsitz dank der im Mikrochip hinterlegten What3words-Koordinate wieder mit seinem Hund vereint werden. Tierärzte und Tierheime vor Ort helfen euch dabei, die Daten im Mikrochip um diese zusätzliche Information zu ergänzen.
Wer schon einmal ländliche Regionen wie das Allgäu oder Teile Mecklenburg-Vorpommerns besucht hat, kennt die Herausforderung, in weiten Landschaften einen exakten Punkt zu bestimmen. Die zusätzliche Lageangabe verschafft beruhigende Gewissheit und erhöht die Chance, dass jeder Yorkshire-Hund – egal, wohin er streunt – schnell wiedergefunden wird.